Gemeinsam angepackt: Waldrand wird zum Wildbienenparadies
Was für ein Tag! Gemeinsam mit motivierten Helferinnen und Helfern haben wir einen überwucherten Waldrand in Sachseln in ein blühendes Paradies für Wildbienen verwandelt. Mit vereinten Kräften befreiten wir den sonnigen Waldrand von Dornen und Gestrüpp, schnitten schnell wachsende Gehölze zurück und gaben langsam wachsenden Arten wie Weissdorn und Pfaffenhütchen wieder mehr Raum zum Wachsen. Aus dem Schnittgut entstanden Asthaufen – perfekte Verstecke für Hermelin und Eidechsen.
Wildbienen brauchen mehr als Blüten
Wusstet ihr, dass 70% aller Schweizer Wildbienenarten in selbstgegrabenen Gängen im Boden nisten? Genau deshalb sind offene Bodenstellen so wertvoll – und genau die verschwinden immer mehr aus unserer Landschaft. Als Highlight des Tages legten wir deshalb gemeinsam eine Sandlinse mit Totholzumrandung an: künftige Kinderstube für unzählige Wildbienen, die im Boden oder im Totholz nisten.
Der Einsatz ist Teil unseres Projekts „Summende Bauernhöfe", das Landwirtinnen und Landwirte in den Kantonen Nidwalden, Obwalden und Uri bei der Wildbienenförderung unterstützt. Von kostenloser Beratung über Freiwilligeneinsätze bis zu finanziellen Beiträgen – wir sind an ihrer Seite, wenn es darum geht, die Natur auf dem Hof zu fördern.
Das Projekt läuft noch bis Ende 2028. Interessierte landwirtschaftliche Betriebe können sich unverbindlich bei der Projektleiterin Katherine Schmid für weitere Informationen melden: